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Julie Ears
Was die meisten Besucher übersehen

Die Geheimnisse von Disneyland Paris: versteckte Details und Anekdoten

Versteckte Details, Hommagen und Anekdoten, die ich bei meinen Besuchen entdeckt habe: die Geheimnisse von Disneyland Paris im Überblick, Themenbereich für Themenbereich, und wo Sie die vollständigen Listen finden.

+200 Besuche seit 2023 · Aktualisiert am

Disneyland Paris ist ein Park, den Sie zehnmal besuchen und bei jedem Besuch neu entdecken können. Hinter jeder Fassade und jeder Attraktion haben die Imagineers, die Gestalter der Disney-Parks, versteckte Details, Hommagen und Anekdoten eingebaut, die die meisten Besucher nie bemerken. Weil ich so oft im Park bin, habe ich es mir angewöhnt, diesen kleinen Geheimnissen nachzuspüren.

In diesem Guide nehme ich Sie Themenbereich für Themenbereich mit zu den bekanntesten und verweise Sie dann für die vollständigen Listen auf meine ausführlichen Artikel. Und die Geschichte hinter der Kulisse finden Sie komplett in der Geschichte von Disneyland Paris.

Die Geheimnisse von Main Street U.S.A.

Gleich am Eingang versteckt Main Street U.S.A. mehrere Details, an denen Sie vorbeigehen, ohne sie zu bemerken:

  • Der Durchgang unter dem Bahnhof. Kurz vor dem Town Square wurden die Decken unter dem Bahnhof von Main Street absichtlich niedrig gebaut. Dieses Gefühl der Enge ist kalkuliert: Es verstärkt den Eindruck von Weite und Freiheit, wenn Sie auf die Straße mit Blick auf das Schloss hinaustreten (erst Enge, dann Befreiung).
  • Die erzwungene Perspektive der Straße. Die Stockwerke der Gebäude werden nach oben hin kleiner. Auf dem Hinweg wirkt das Schloss dadurch größer und weiter entfernt, als es tatsächlich ist. Auf dem Rückweg, vom Schloss aus, scheint der Ausgang ganz nah.
  • Die Kuppel des Emporium. Über dem großen Shop ehrt eine Glaskuppel die großen Erfinder: Thomas Edison, die Brüder Wright, Nikola Tesla, Alexander Graham Bell und andere.
  • Die Flagge mit 48 Sternen. Oben auf dem Emporium hat die amerikanische Flagge nur 48 Sterne: das Amerika des späten neunzehnten Jahrhunderts, vor dem Beitritt von Alaska und Hawaii zur Union. Da es keine offiziellen Flaggen sind, muss der Park sie nachts weder beleuchten noch bei schlechtem Wetter einholen.
  • Die Geldwägelchen. Schauen Sie im Emporium nach oben: Unter der Decke verläuft ein altes Schienennetz. Früher schickten die Kassierer darüber das Geld in die Büros im oberen Stock, die das Wechselgeld zurückschickten. Ein Überbleibsel aus alter Zeit, das zur Dekoration geworden ist.
  • Die Jahreszahlen an den Fassaden. Die in die Gebäude eingravierten Jahreszahlen sind keine Dekoration, sondern Hommagen. Der Storybook Store trägt "1891", das Todesjahr von Walt Disneys Großvater.
  • Die Initialen EDRR. Suchen Sie rund um den Bahnhof von Main Street die Buchstaben "EDRR", eingraviert in das Schmiedeeisen und die Geländer. Sie stehen für Euro Disneyland Railroad, den ursprünglichen Namen der Bahn bei der Eröffnung 1992, als der Park noch Euro Disney hieß. Die Wagen tragen seitdem die neue Aufschrift "Disneyland Railroad", doch die eingravierten Initialen sind geblieben.
  • Liberty Arcade und die Freiheitsstatue. Die überdachte Galerie rechts der Main Street ist ein ruhiger, oft übersehener Ort, der vom Bau und der Einweihung der Freiheitsstatue erzählt. In ihrer Mitte stellt ein Diorama im Halbdunkel (das Statue of Liberty Tableau) die Zeremonie nach. Die grün getönten Lampen erinnern an die kupferne Patina der Statue. Eine Kulisse, die es nur in Disneyland Paris gibt, perfekt für eine ruhige Pause.
  • Die Fenster als Hommage. Schauen Sie zu den oberen Stockwerken der Main Street hinauf: Die Fenster zeigen Namen von Geschäften, die es nicht gibt. In Wirklichkeit sind es Hommagen an die Menschen, die den Park geschaffen haben. Am lustigsten zu entdecken: die Praxis von "Dr Bitz, Zahnarzt", eine Anspielung auf Eddie Sotto, einen der Gestalter der Main Street.
  • Die dampfende Tasse. Oben auf Main Street Motors zeigt eine altmodisch gemalte Werbung eine große Tasse. Schauen Sie an manchen Tagen genau hin: Aus ihr steigt richtiger Rauch auf, ein Detail, das fast niemand bemerkt.
  • Das Telefon zum Mithören. Ganz hinten im Market House Deli hängt ein altes Wandtelefon. Nehmen Sie den Hörer ab: Sie belauschen ein Gespräch aus alter Zeit zwischen zwei Bewohnerinnen der Main Street. Ein kleiner Hörgag, den nur sehr wenige Besucher ausprobieren.
  • Die Gedenktafel der Anfänge (1992). Im City Hall erinnert eine Gedenktafel an die Eröffnung am 12. April 1992, ein Geschenk der Teams von Tokyo Disneyland. Ein Andenken an die Zeit, als der Park noch Euro Disney hieß.
  • Der Schnurrbart-Spiegel. Bei Dapper Dan’s, dem Shop im Stil eines alten Friseursalons, ist ein Spiegel mit gemalten Schnurrbärten verziert. Stellen Sie sich davor, um einen "anzuprobieren": ideal für ein lustiges Foto.

Die Geheimnisse von Fantasyland

Der meistbesuchte Themenbereich hält ebenfalls Überraschungen bereit:

  • Die böse Königin am Fenster. Schauen Sie über der Attraktion Blanche-Neige et les Sept Nains auf das Fenster: Die Hexe erscheint regelmäßig, um die Vorbeigehenden zu beobachten, und zieht dann ihren Vorhang wieder zu.
  • Eine Reise durch Europa. Die Kulissen von Fantasyland erinnern an verschiedene europäische Länder, vom französisch inspirierten Schloss bis zu Häusern, die an Italien, Deutschland oder England denken lassen.
  • Die Formschnittfiguren auf der Central Plaza. Auf der Central Plaza, dem Platz vor dem Schloss, schmücken neue Pflanzenskulpturen von Disney-Figuren (saisonale Installationen) die Beete, allen voran die Grinsekatze (Alice im Wunderland), zu der sich inzwischen Tick-Tack gesellt hat, das Krokodil aus Peter Pan.
  • Das Mosaik auf der Terrasse der Bella Notte. In der Pizzeria Bella Notte ist die Terrasse mit einem bunten Mosaik von Mary Blair gepflastert, der Künstlerin hinter dem Stil von "it’s a small world". Es stammt von 1967 und schmückte ursprünglich eine Attraktion in Disneyland in Kalifornien (Adventure Thru Inner Space). Bei deren Schließung gerettet, hat es den Atlantik überquert und ist hier gelandet. Sie essen inmitten eines Kunstwerks, das über fünfzig Jahre alt ist.

Die Geheimnisse des Schlosses verdienen einen eigenen Artikel: Ich stelle sie in meinem Guide zu den Geheimnissen des Schlosses vor.

  • Peter Pan: das Tor von Kirriemuir. In der Warteschlange steht ein Tor mit der Aufschrift "Kirriemuir": die schottische Stadt, in der J.M. Barrie geboren wurde, der Schöpfer von Peter Pan.
  • it’s a small world: die Parade der Uhr. Alle 15 Minuten öffnet sich unter der Uhr der Fassade eine Tür, und eine Parade kleiner Figuren kommt heraus.
  • Die Lanzen von Le Carrousel de Lancelot. Die äußeren Pfeiler des Karussells sind keine einfachen Säulen: Es sind Ritterlanzen.
  • Die versteckte Axt bei Schneewittchen. Neben der Attraktion verbirgt ein kleiner Baumstumpf im Gebüsch eine eingeschlagene Axt, als hätte der Holzfäller sie dort zurückgelassen.
  • La Chaumière des Sept Nains. Jeder Zwerg hat sein kleines Bett, und sieben Tassen an einem Balken tragen jeweils den Namen eines Zwergs (auf Englisch).
  • Die drei Feen im Kamin. Schauen Sie in La Confiserie des Trois Fées nach oben: Flora, Fauna und Sonnenschein wirbeln durch den Kamin.
  • Die Holzschuhe der Auberge. Im Hof der Auberge de Cendrillon hängen alte Holzschuhe, ein rustikales Detail, das die Dorfkulisse prägt.
  • Die Tierkreisuhr. An einer Ladenfront in Fantasyland zeigt eine Uhr statt der üblichen Stunden die Tierkreiszeichen: zu entdecken, wenn Sie nach oben schauen.
  • Die goldenen Schnecken des Schlosses. Schauen Sie zu den vergoldeten Turmspitzen hinauf: Dort verstecken sich kleine goldene Schnecken, eine Anspielung auf Burgund. Das Schloss birgt noch weitere Geheimnisse, die ich in meinem Guide zu den Geheimnissen des Schlosses vorstelle.
Formschnittfigur der Grinsekatze aus Alice im Wunderland, mit rosa Gesicht, gelben Augen und breitem weißem Grinsen, zwischen den Blumenbeeten von Central Plaza im Disneyland Park

Die Geheimnisse von Frontierland

Frontierland, ganz im Thema des amerikanischen Westens, hält einige Anspielungen bereit:

  • Das Dinosaurierskelett. Entdecken Sie vom Thunder Mesa Riverboat Landing aus, dem Schiff, das Big Thunder Mountain umrundet, in der Nähe der Geysire ein im Fels erstarrtes T-Rex-Skelett, als wäre es vor Millionen von Jahren in die Falle geraten.
  • Der Dampftraktor. Nahe dem Eingang von Big Thunder Mountain thront ein originaler amerikanischer Dampftraktor (neunzehntes Jahrhundert), der 1992 einer Familie aus Missouri abgekauft wurde. Der Anekdote nach konnte der Ehemann seiner Frau dank des Verkaufs endlich einen Ring schenken.
  • Die Besessenheit von der 13 im Phantom Manor. Im Spukhaus zeigt die Uhr eine 13 statt der 12, und ihre Zeiger laufen rückwärts, eine Anspielung auf die Unglückszahl. Das Haus treibt das Detail bis zur Anzeige der Wartezeit, die regelmäßig auf 13 Minuten steht.
  • Der Friedhof von Boot Hill. Kurz vor dem Phantom Manor reiht ein kleiner Friedhof auf dem Grashang Gräber mit Grabsprüchen voller schwarzem Humor auf. Mein Favorit: das Grab von Dakota Dick, einem Banditen, der im Lauf der Jahre "gehängt, abgeschossen, erstochen und dann vergiftet" wurde, mit dem beunruhigenden Versprechen "Er wird zurückkommen". Nehmen Sie sich Zeit, die Inschriften zu lesen, sie erzählen die Geschichte der Familie Ravenswood, die im Haus spukt.
  • Fort Comstock. Das Blockhausfort am Eingang von Frontierland trägt seinen Namen nicht zufällig: "Comstock" verweist auf den Comstock Lode, die reichste Silbermine der USA im neunzehnten Jahrhundert, mitten im Thema des Silberrauschs, um das sich der Themenbereich dreht. Darin liegt der Rundgang Legends of the Wild West, ein oft vergessener Fußweg.
  • Spuren von Postkutschen und Hufeisen. Schauen Sie beim Gehen durch Frontierland nach unten: Der Boden trägt Abdrücke von Pferdehufen und Postkutschenrädern, als wäre gerade ein Treck vorbeigezogen. Ein Detail, das die Western-Atmosphäre verstärkt, ohne dass man darauf achtet.
  • Zorro in der Kulisse. Im Lucky Nugget Saloon verbirgt ein Wandgemälde die Gestalt von Zorro: in der Dekoration vorhanden, aber unauffällig, zu entdecken, sobald man weiß, wo man hinschauen muss.
  • Der klappernde Fensterladen am Phantom Manor. An der Hauptfassade des Hauses, ganz oben rechts, schlägt ein kaputter Fensterladen im Wind. Hören Sie beim Näherkommen genau hin: Man hört ihn klappern. Die ganze Geschichte des Hauses und der Familie Ravenswood finden Sie in der Saga von Thunder Mesa.
Holzgrabstein von Dakota Dick im Efeu des Friedhofs Boot Hill in Frontierland, Inschrift: zwischen 1867 und 1869 gehängt, erschossen, erstochen und dann vergiftet, "Er kommt wieder"

Die Geheimnisse von Adventureland

Adventureland ist wohl der Themenbereich mit dem meisten Fernweh, mit Bereichen, die an den Nahen Osten, Afrika, Indien und die Karibik erinnern:

  • Adventure Isle und ihre Höhlen. Die kleine Insel in der Mitte ist von Gängen, Höhlen und Brücken zum Erkunden durchzogen, darunter die Höhle von Ben Gunn und ein Felsen in Form eines Totenkopfs.
  • Der Baum von La Cabane des Robinson. Er überragt Adventure Isle mit seinen 27 Metern und ist damit der höchste Baum des Parks. Es ist eine von den Imagineers erfundene Art, der Disneyodendron semperflorens grandis: Wurzeln aus Beton, Äste aus Metall und mehrere hunderttausend künstliche Blätter, eines nach dem anderen von Hand angebracht.
  • Die Piratengaleone. Das Piratenschiff, das in der Nähe von Pirates of the Caribbean vor Anker liegt, ist ein Spielplatz in Originalgröße, den eilige Besucher oft übersehen.
  • Ein Restaurant versteckt in Pirates of the Caribbean. Das Blue Lagoon (umbenannt in Captain Jack’s) ist direkt im Inneren der Attraktion gebaut. Sie sitzen an einem karibischen Strand am Wasser und sehen wenige Meter entfernt die Boote der Besucher vorbeifahren, die die Fahrt machen. Es ist einer der seltenen Orte, an denen Sie eine Szene der Fahrt sehen können, ohne einzusteigen.
  • Le Passage Enchanté d’Aladdin. In den Gassen des Bazars, am Eingang von Adventureland, öffnet sich ein Mosaikbogen zu einem kostenlosen Rundgang ohne Warteschlange. Eine Reihe von Szenen erzählt dort den Film Aladdin, vom Markt von Agrabah bis zur Wunderhöhle. Die meisten Besucher gehen daran vorbei, ohne ihn zu bemerken: Er gehört zu den bestgehüteten Geheimnissen des Parks.
  • Der Kronleuchter des Bazars. Am Eingang von Adventureland hängt unter einem Bogen des Bazars ein goldener Kronleuchter, ein Geschenk von König Hassan II. von Marokko. Die Bänke darunter stehen nicht zufällig dort: Sie lenken den Besucherstrom um und verhindern, dass ein Wartungsfahrzeug dieses Geschenk beschädigt.
  • Der erste Looping in einem Disney-Park. Indiana Jones and the Temple of Peril, 1993 eröffnet, war weltweit die allererste Achterbahn in einem Disney-Park mit Looping. Ihre Warteschlange stellt eine verlassene archäologische Ausgrabungsstätte dar, als hätten die Loren dazu gedient, den Schutt des Tempels abzutransportieren.
  • Der leere Spinnenkäfig. Neben dem Indiana Jones Adventure Outpost steht ein Gitterkäfig weit offen… und leer. Der Geschichte nach ist eine riesige Tarantel daraus entkommen.
  • Die Warteschlange von Indiana Jones erzählt eine Geschichte. Sie stellt eine Ausgrabungsstätte dar: Auf dem Boden lassen Raubtierspuren vermuten, dass ein Tiger umherstreift, und weiter hinten entdecken Sie das Zelt von Indiana Jones, mit Hut und Peitsche auf dem Bett.
  • Das Wrack des Robinson-Schiffs. Suchen Sie nahe der Hängebrücke von Adventure Isle die Überreste eines gestrandeten Schiffs: die Swallow, das Schiff der Familie Robinson (die mit dem Baumhaus im Riesenbaum).
  • Die zwei Spionkatzen. Schauen Sie am Ausgang von Pirates of the Caribbean nach oben: Zwei Katzen beobachten Sie, hoch oben auf den Balken.
  • Die Giraffe und die Säbel. Heben Sie im Shop La Girafe Curieuse den Kopf, um der Giraffe Hallo zu sagen. Und im Nachbarshop Shéhérazade stecken Säbel in der Decke.
  • Die gluckernde Kühlbox. Öffnen Sie im Cool Post an der Route de la Soif die alte Coca-Cola-Kühlbox: Sie hören das Geräusch eines Softdrinks, der eingeschenkt wird.
  • Der Schatz und sein Wächter. In den Höhlen unter Adventure Isle wird ein Schatz von einem Skelett bewacht, zu entdecken beim Erkunden der unterirdischen Gänge.
  • Das Ei des Vogels Rokh. Ein riesiges Ei liegt in seinem Nest: das des Rokh, des Fabelvogels aus der Geschichte von Sindbad dem Seefahrer (Tausendundeine Nacht).
  • Die Initialen der Gestalter. Suchen Sie am Eingang des Themenbereichs auf dem Mosaikbogen nahe den Fackeln die Buchstaben WDI (Walt Disney Imagineering, die Gestalter des Parks), darüber ein Kompass, das Symbol der Dokumentarfilme "True Life Adventures" von Walt Disney.
  • Der Rauch aus Aladdins Lampe. Am Fotopunkt von Aladdin steigt manchmal Rauch aus der Lampe des Dschinni auf, als würde er gleich herauskommen.

Die Geheimnisse von Discoveryland

Discoveryland, inspiriert von den Visionären Jules Verne und Leonardo da Vinci, steckt voller Anspielungen:

  • Space Mountain, früher Discovery Mountain. Die Attraktion sollte ursprünglich Discovery Mountain heißen und den gesamten Themenbereich umfassen. Die Buchstaben "DM" sind in der Warteschlange noch zu sehen, und an der Decke des letzten Raums verstecken sich zwischen den Sternen die Initialen und Geburtsdaten der Imagineers. Ich erzähle alles in meinem Artikel über die Geschichte von Space Mountain.
  • Das Café Hyperion. Sein Name ehrt die Adresse eines der ersten Studios von Walt Disney in Hollywood, an der Hyperion Avenue. Das Luftschiff am Eingang, aus dem Film Die Insel am Ende der Welt (1974), gehörte Kapitän Brieux: Er verschwand auf mysteriöse Weise am Morgen seiner 50. Fahrt, nachdem er 49 absolviert hatte, und ließ sein Luftschiff im Hangar zurück, der zum Restaurant umgebaut wurde.
  • Das Zitat am Orbitron. Unter dem Schild der Attraktion steht ein Satz von Leonardo da Vinci: "Il sole non si muove" ("Die Sonne bewegt sich nicht").
  • Les Mystères du Nautilus. Das U-Boot von Kapitän Nemo, das Sie im See sehen, ist nicht das, welches Sie besichtigen: Das Innere ist ein separater Bau außerhalb des Wassers. Und die Orgel im großen Salon ist die Originalorgel aus dem Disney-Film 20 000 Meilen unter dem Meer (1954).
  • Das seit 1992 unveränderte Schaufenster. Gehen Sie außen links um den Shop Constellations herum: Ein Schaufenster ist genau im Originalzustand geblieben, dem der Parkeröffnung 1992.
  • Das Relief mit den Fahrzeugen des Themenbereichs. Schauen Sie sich, ebenfalls bei Constellations, das Relief an der Fassade an: Dort finden Sie die Fahrzeuge von Discoveryland (den Star Speeder von Star Tours, ein Auto von Autopia, das Luftschiff des Café Hyperion, die Nautilus…).
  • Die Batterien "made in Glendale". Schauen Sie sich in der Warteschlange von Buzz Lightyear die Batterien an, die neben den Geländern gestapelt sind: Sie wurden in Glendale, Kalifornien, hergestellt, wo die Imagineers ihren Sitz haben, die die Parks entwerfen.
  • Das Motto von Jules Verne. Am Eingang des Themenbereichs zitiert ein Schild Jules Verne: "Alles, was im Rahmen des Möglichen liegt, muss und wird vollbracht werden." Ein passendes Motto für diesen Themenbereich der Visionäre.
  • Die Tauben des Café Hyperion. Unter dem Luftschiff, am Außeneingang des Café Hyperion, sitzen in einem Käfig Vögel… die nicht ganz reglos sind.

Und wie sieht es in Disney Adventure World aus?

Der zweite Park, Disney Adventure World (der frühere Walt Disney Studios Park), hat ebenfalls seine Geheimnisse. Sie sind bisher weniger dokumentiert, und der Park verändert sich schnell (Avengers Campus, World of Frozen, bald Der König der Löwen): Ich habe also noch nicht alles entdeckt. Hier sind die ersten, die ich gefunden habe, Themenbereich für Themenbereich, und ich ergänze sie nach und nach bei meinen Besuchen.

Die Geheimnisse von World Premiere Plaza

World Premiere Plaza, der Eingang des Parks im Thema des goldenen Zeitalters von Hollywood, steckt voller Anspielungen auf Disney- und Pixar-Filme:

  • Das Radio K.WDI 140.1 FM. An einer Halle in der Versorgungsgasse ist eine Radiofrequenz aufgemalt. "WDI" steht für Walt Disney Imagineering (die Gestalter der Parks), und "140.1" verweist auf 1401 Flower Street, ihre Adresse in Glendale, Kalifornien.
  • Das Buy-n-Large-Schild. Ein "Zu verkaufen"-Schild ist mit "BnL" signiert, für Buy n Large, den fiktiven Konzern, der im Pixar-Film WALL-E den Planeten überschwemmt hat.
  • Die Klavierstunden von Joe Gardner. Ein Plakat bietet Klavierunterricht bei "J. Gardner" an, eine Anspielung auf Joe Gardner, den jazzbegeisterten Musiklehrer und Helden des Pixar-Films Soul.
  • Die Dinoco-Werbung. Alte Reklamen preisen das Benzin von Dinoco an, erkennbar am Logo in Form eines Stegosaurus: die heiß begehrte Sponsormarke aus der Welt von Cars.
  • Der Walk of Fame der Figuren. Wie in Hollywood ehren in den Boden eingelassene Sterne Figuren von Disney, Pixar und Marvel: Mickey und Minnie, Mufasa, Woody und Buzz, Spider-Man, Elsa und Anna, Lightning McQueen… beim Gehen zu entdecken.
  • Die Fenster der Büros in Burbank. In den oberen Stockwerken stellen die Fenster die historischen Büros von Walt Disney im Studio in Burbank nach, mit kleinen Szenen: Walts Büro, die Animationsabteilung, eine Mickey-Statue als Zauberlehrling oder auch Dumbo.

Die Geheimnisse von Marvel Avengers Campus

Marvel Avengers Campus, auf dem ehemaligen Backlot errichtet, steckt voller Details für Superheldenfans:

  • Die lebende Fassade F.R.I.D.A.Y. Die große Fassade des Gebäudes von Avengers Assemble: Flight Force ist nicht nur Kulisse: Sie verkörpert F.R.I.D.A.Y., die künstliche Intelligenz von Tony Stark. Ein riesiger Bildschirm hinter Paneelen lässt sie in Echtzeit reagieren (bei Gefahr färbt sie sich rot, sie kündigt das Kommen und Gehen der Avengers an). Eine Premiere in den Disney-Parks, nur in Paris zu sehen.
  • Originalrequisiten aus den Marvel-Filmen. In Spider-Man W.E.B. Adventure sind einige Dekorationselemente Originalrequisiten von Dreharbeiten: Leuchten aus Ant-Man und der Computerbildschirm von Dr. Arnim Zola aus dem zweiten Captain-America-Film (Winter Soldier).
  • Das Büro von Peggy Carter. Im Restaurant Stark Factory stellt ein Raum das Büro von Agentin Peggy Carter nach, unverändert seit den 1950er-Jahren, als wäre es wiederentdeckt worden, als Tony Stark die alte Fabrik sanierte.
  • Etiketten voller Anspielungen. Wenn Sie sich die Etiketten der Dekoration ansehen, entdecken Sie versteckte Referenzen: "Canelo" (die Werkstatt aus der Serie Agents of S.H.I.E.L.D.), "In a Snap" (das Fingerschnippen von Thanos) oder auch "WDI 1401", die historische Adresse der Imagineers.
  • Die Stuntleute von Black Widow. Ein kleines Geheimnis der Entstehung: Die Stuntkoordinatoren des Films Black Widow haben am Training der Darsteller mitgewirkt, die die Superhelden des Themenbereichs verkörpern, damit ihre Bewegungen glaubwürdiger wirken.

Die Geheimnisse von Worlds of Pixar

Worlds of Pixar (das frühere Toon Studio) vereint die Welten von Pixar, mit liebevollen Details in jeder Attraktion:

  • Die falschen Geschäfte von Sydney. Die äußere Warteschlange von Crush’s Coaster stellt den Hafen von Sydney bei Sonnenuntergang nach, übersät mit fiktiven Werbungen aus Findet Nemo: die Tauchschule "Port Jackson Diving School", Anzeigen für "Whale Watching"-Touren… zum Lesen beim Vorrücken.
  • Jede Fahrt ist anders. Die Schildkrötenpanzer drehen sich frei, je nach Gewichtsverteilung der Fahrgäste, die Rücken an Rücken sitzen: Keine zwei Fahrten sind gleich.
  • Der verworfene Name "Turtle Twister". Während der Planung sollte die Attraktion Crush’s Turtle Twister heißen. Der Name wurde verworfen, weil er als zu schwer auszusprechen galt, vor allem mit französischem Akzent.
  • Die versteckten Erscheinungsdaten. Suchen Sie in Toy Story Playland die in der Kulisse versteckten Zahlen "112295" (22. November 1995, US-Kinostart des Films) und "270396" (27. März 1996, Kinostart in Frankreich).
  • Eine Kulisse aus riesigen Spielzeugen. Hier sind Sie auf Spielzeuggröße geschrumpft: Die Bänke sind Lincoln Logs, die Mäuerchen Dominosteine, die Laternen riesige Tinkertoys, und ein 4 Meter großer Buzz Lightyear wacht am Eingang.
  • Andys riesige Fußabdrücke. Entdecken Sie beim Gang durch Toy Story Playland auf dem Boden Andys riesige Fußabdrücke, als hätte er gerade erst seinen Garten verlassen.
  • Der Canyon und seine Mini-Erdbeben. Die Canyon-Szene von Cars ROAD TRIP nutzt die Kulisse und die ~265 000 Liter Wasser der ehemaligen Studio Tram Tour weiter. Regelmäßig kommt es zu kleinen Erdbeben.
  • Die Station im Stil der 60er-Jahre. Der Start von Cars ROAD TRIP zeigt eine Pastellarchitektur der 1960er-Jahre, mit Pflastersteinen in Form von Rädern und einer Touristeninfo-Säule, im Geist der Route 66.
  • Die Kunstgalerie von Hook. Entlang der Strecke von Cars stellt Hook, der Abschleppwagen aus Cars, seine Skulpturen aus Schrottteilen aus: Man erkennt darin die Chinesische Mauer oder die Freiheitsstatue.
  • Die falschen Perspektiven von La Place de Rémy. Die Fassaden der oberen Stockwerke sind absichtlich schmaler als die unteren: ein "Cartoon"-Effekt, der die Gebäude höher wirken lässt.
  • Die neue Warteschlange von Ratatouille (2026). Nach der Renovierung (im Frühjahr 2026 wiedereröffnet) zeigt die Attraktion eine neue Szene: das Atelier eines Pariser Künstlers, mit Leinwänden an den Wänden und Farbspritzern.

Die Geheimnisse von Adventure Way

Adventure Way, die Promenade, die die Themenbereiche verbindet (2026 eröffnet), pflegt ihre Jugendstil-Kulisse und ihre Anspielungen:

  • Die Bronzestatuen im Jardin Gazebo. Dieser englische Garten für Treffen mit Figuren ist mit Bronzestatuen übersät, die britische Disney-Werke ehren: Peter Pan kurz vor dem Abflug, Winnie Puuh und Pongo umgeben von seinen Dalmatinern.
  • Fast 10 000 "Popcorn Lights". Bäume und Fassaden schmücken sich mit fast 10 000 kleinen Glühbirnen, "Popcorn Lights" genannt, inspiriert von den Tivoli-Gärten in Kopenhagen, die Walt Disney 1951 besuchte. Spektakulär bei Einbruch der Dunkelheit.
  • Die Musik von Philippe Rombi. Der Original-Soundtrack des Themenbereichs von Philippe Rombi enthält feine Anspielungen auf die Themen aus Peter Pan, 101 Dalmatiner und Rapunzel, und jede Anspielung erklingt nahe dem passenden Garten.
  • Eine Kulisse ganz im Jugendstil. Gebäude und Mobiliar greifen die geschwungenen Linien und Blumenmotive des Jugendstils auf, inspiriert von Alphonse Mucha und dem Architekten Jules Lavirotte. Die beiden Pavillons tragen handgefertigte Buntglasfenster.
  • Die Begleiter der Prinzessinnen. In der Bar des Regal View (die erste Lounge-Bar in einem Park von Disneyland Paris) beleuchten Spots in der goldenen Theke die treuen Begleiter der Prinzessinnen: Pascal (Rapunzel), Mushu (Mulan) und Hei Hei (Vaiana).
  • Der Laternenhimmel von Raiponce Tangled Spin. Die Attraktion stellt das Laternenfest aus dem Film nach: An der Decke schwebt ein Himmel aus leuchtenden Laternen über den Gondeln, zu den Liedern "I See the Light" und "Kingdom Dance". Besonders stark wirkt der Effekt bei Einbruch der Nacht.
  • Die Brücke der Lichter. Diese Brücke ist eine Drehbrücke: Ihr Brückendeck schwenkt, um die Boote während der Abendshow auf dem See durchzulassen.
  • Der Garten von Rapunzel. Im Jardin Raiponce spiegelt ein ruhiger Teich die Weiden und das Boot von Rapunzel und Flynn Rider. Die Prinzessin hat dort ein paar Pinsel und Farben "liegen lassen", neben einem Wandbild, das ihre Abenteuer erzählt.
Bronzestatue von Peter Pan, der mit verschmitztem Lächeln vor einer Laterne auf einem Pfeiler sitzt, im Garten von Adventure Way im Park Disney Adventure World

Die Geheimnisse von World of Frozen

World of Frozen, das Dorf Arendelle (2026 eröffnet), steckt voller Anspielungen auf den Film und skandinavischer Details:

  • Die Fassaden in den Farben von Elsa und Anna. Rund um die Nordic Crowns Tavern erzählen die Fassaden mit ihren Farben eine Geschichte: eine Seite in Violett und Blau für Elsa, die andere in Grün und Gelb für Anna.
  • Bruni, der Salamander. Bruni, der Feuergeist aus Die Eiskönigin 2, versteckt sich an drei Stellen des Themenbereichs: nahe dem Leuchtturm, auf einer Pergola und auf einem Felsen am Wasser. Ein kleines Suchspiel.
  • Der einbeinige Zinnsoldat. Über dem Eingang der Arendelle Boutique ehrt ein kleiner Holzsoldat, dem ein Bein fehlt, die Erzählung "Der standhafte Zinnsoldat" von Hans Christian Andersen, dem Autor, der auch Die Eiskönigin inspiriert hat.
  • Die Katze der Nordic Crowns Tavern. Über dem Eingang der Taverne sitzt eine Katze in einem Dachfenster, eine Anspielung auf den mittellangen Film "Die Eiskönigin: Olaf taut auf".
  • Bootsnamen auf Dänisch. Die Boote im Hafen von Arendelle tragen dänische Namen, darunter "Snødronningen", was Die Schneekönigin bedeutet.
  • Das Boot der Begegnung von Anna und Hans. Nahe dem Steg stellt ein kleines Boot jenes nach, in das Anna genau in dem Moment fällt, als sie Prinz Hans begegnet, zu Beginn des ersten Films.
  • Der Briefkasten von Arendelle. Nahe der Arendelle Boutique können Sie über einen Briefkasten richtige Postkarten verschicken, abgestempelt im Dorf Arendelle.
  • Der Zeitungsausschnitt "Samantha". Eine falsche Zeitung aus Arendelle titelt über "Samantha", endlich wiedergefunden: eine Anspielung auf Olafs Running Gag in Die Eiskönigin 2, der ständig nach einer Samantha ruft, die niemand kennt.
  • Der Uhrturm. Der Uhrturm, der zur Warteschlange von Frozen Ever After führt, beherbergt Statuen von Anna und Elsa sowie Buntglasfenster, die bei Einbruch der Nacht blau leuchten.
  • Das Buch "The Snow Queen". In der Warteschlange von Frozen Ever After ist ein Buch mit dem Titel "The Snow Queen" zu sehen: Es ist Andersens Erzählung, die die Disney-Filme inspiriert hat.
  • Die Messlatte von Anna und Elsa als Kinder. Im ersten Raum der Warteschlange von Rencontre Royale (im Schloss) trägt eine Säule die Größenmarkierungen von Anna und Elsa als Kinder, wie in einem richtigen Familienhaus.
  • Die Namen der Gestalter auf den Büchern. Am Ausgang von Rencontre Royale zeigt ein Bücherregal auf den Buchrücken die Namen der Künstler und Imagineers, die den Themenbereich entworfen haben.
  • Die Galionsfigur Sven. Für die Show auf dem See trägt Kristoffs Drachenboot eine Galionsfigur in Gestalt von Sven, seinem Rentier. Die Drachenboote wurden mit einer Werft aus dem Becken von Arcachon gebaut.

Und wie sieht es im Disney Village aus?

Zwischen den Parks und den Hotels erlebt das Disney Village einen großen Umbau (2023-2027): Viele seiner ursprünglichen Details sind verschwunden oder werden verschwinden. Ein Geheimnis bleibt gut sichtbar: der Ballon PanoraMagique, dessen Hülle Disney-Figuren im Flug zeigt (Dumbo, Peter Pan, Buzz Lightyear…), im Stil eines Retro-Heißluftballons. Was geschlossen hat oder sich verändert hat, erzähle ich in den verschwundenen Orten des Disney Village, und den kompletten Überblick gibt mein Guide zum Disney Village.

Hinter den Kulissen: das Umweltengagement

Nicht alle Geheimnisse sind sichtbar. Hinter den Kulissen verfolgt Disneyland Paris einen ernsthaften Umweltansatz, ein Thema, das mir am Herzen liegt, gegliedert in mehrere Schwerpunkte: Emissionen, Wasser, Abfall, Materialien und Biodiversität. Einige vom Park veröffentlichte Zahlen sagen mehr als große Worte:

  • Energie. Die Photovoltaik-Überdachung des Besucherparkplatzes erzeugt rund 36 GWh Strom pro Jahr, so viel, wie eine Stadt mit 17 400 Einwohnern verbraucht. Die Geothermie deckt zudem 18% des Bedarfs an Heizung und Warmwasser der Parks und des Disneyland Hotel, und eine Thermofrigopumpe (eine Maschine, die gleichzeitig Wärme und Kälte erzeugt) hat den Erdgasverbrauch gegenüber 2019 um 14% gesenkt.
  • Wasser. Dank seiner Kläranlage hat der Park seit 2013 4,9 Millionen m³ Trinkwasser eingespart, indem er aufbereitetes Wasser wiederverwendet, statt Trinkwasser zu entnehmen.
  • Abfall und Materialien. Die Lebensmittelverschwendung ist zwischen 2022 und 2025 um 17% gesunken, und 31 Tonnen Kostüme (fast 43 000 Teile) wurden allein in der Saison 2024-2025 verwertet.
  • Biodiversität. Über 400 Nistkästen und Unterschlüpfe wurden auf dem Gelände aufgestellt, um Nützlinge anzusiedeln.

Diese Seite ahnen Sie beim Besuch nicht, aber sie sagt viel über das aus, was hinter der Kulisse passiert.

Noch mehr Geheimnisse zum Suchen

Der Park verbirgt noch viel mehr. Für die weitere Suche:

Häufige Fragen

01 Was ist ein Hidden Mickey in Disneyland Paris?

Das ist eine Mickey-Silhouette, die die Disney-Imagineers bewusst in den Kulissen versteckt haben: ein großer Kreis für den Kopf, zwei kleine Kreise für die Ohren. Sie finden sie in den Warteschlangen, auf Wandbildern, an Möbeln und sogar auf dem Boden. So viele Hidden Mickeys wie möglich zu entdecken ist ein sehr beliebtes Spiel, und in meinem Artikel zum Thema finden Sie eine Liste.

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